Halbinsel und Naturschutzgebiet Südspitze Gnitz

Sie sind schon fleißig dabei Ihren Urlaub für diesen Sommer vorzubereiten und sich über spannende Destinationen zu informieren? Sie suchen noch Ausflugziele in die Natur der Insel Usedom? Dann werden Sie heute eine besondere Landschaft auf der Sonneninsel Usedom kennenlernen. Da Usedom nicht nur im Sommer eine Reise wert ist, haben wir auch wieder attraktive Winter und Frühjahr Angebote für Sie vorbereitet.

Natur Pur am Achterwasser

Auf unserer wunderbaren Insel Usedom wimmelt es im Sommer nur so von Menschen, aber nur wenige kennen die kleine Halbinsel, mit der unberührten Natur des Gnitzes. Der Gnitz liegt zwischen der Krumminer Wiek, dem Peenestrom und dem Achterwasser, rund neun Kikometer südlich vom Ostseebad Zinnowitz. Die Halbinsel gehört zur Gemeinde Lütow, an der Südspitze liegt das etwa 75 Hektar große Naturschutzgebiet des Gnitzes, es ist seit 1990 als solches eingetragen. Dieser Teil des Gnitzes wurde zum Schutz und Erhalt des Küstenabschnitts am Achterwasser der Insel Usedom zum Naturschutzgebiet erklärt.
Die Halbinsel entstand aus der Endmoräne der Eiszeit, sie ist also die Aufschüttung von Geröll, Steinen und Sand, welche der Gletscher in der Eiszeit vor sich hergeschoben hat. Das Naturschutzgebiet beheimatet viele wilde Gräser, seltene Blumen und große Bäume, wie die vom Wind geformten Kiefern. Es leben vor allem kleine Singvögel und Wasservögel auf der Halbinsel, zb. verschiedene Entenarten. Des weiteren beheimatet der Gnitz eine sehr große Uferschwalbenkolonie und Seeadler findet man auch fast immer, wenn Sie wissen wollen wo es noch mehr Vögel zu sehen gibt, dann schauen Sie auf unserem Blogbeitrag „Birdwatching“vorbei.

Gnitzer Halbinsel erkunden

Das Naturschutzgebiet erkundet man am besten über die vorhandenen Wanderwege zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Rundwanderung ist ca. fünf Kilometer lang. Sie kommen an schönen Salzwiesen und der Steilküste vorbei, den besten Ausblick haben Sie vom 32 Meter hohen „Weißen Berg“. Dort kann man am Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Auf dem Weißen Berg können Sie auch Ihr Picknick genießen, oder Sie setzen sich an den kleinen Strandabschnitt zum Sonnenbaden.
Wenn Sie etwas mehr Action im Wasser haben wollen, dann gibt es Am Campingplatz einen Wassersportverleih, hier können Sie Kanu oder Stand Up Paddel (SUP) fahren oder surfen.
Damit das Naturschutzgebiet weiterhin so artenreich bleibt und nicht verwildert, gab es erst im Herbst 2019 einen Arbeitseinsatzt. Außerdem lässt ein Bauer aus der Umgbung seine Kühe und Schafe dort weiden, damit das Gras dort nicht wuchert.

Ausflugsziele auf dem Gnitz

Neben der tollen Natur gibt es noch mehr zu sehen, wie zb. die St- Marien-Kirche in Netzelkow, dort gibt es mit die ältesten Glocken Pommerns zu bestaunen. Die Glocken wurden im 14. und 15. Jahrhundert gefertigt und wahrscheinlich von dem Adelsgeschlecht von Lepel in Auftrag gegeben, da ihr Wappen die Glocken ziert. Auch ein reich verzierter Sargophag eines Familienmitglieds der Familie Lepel, steht in der Kirche.
In der unmittelbaren Nähe von Lütow, gibt es noch so einiges mehr zu entdecken. Zum Beispiel das letzte auf Usedom erhaltene Großsteingrab oder auch Hünengrab genannt. Diese Art von Gräbern sind in der Jungsteinzeit entstanden, in dieser Zeit wurden die Jäger und Sammler langsam ansässig. Man findet das noch erhaltene Grab, wenn man Richtung Netzelkow fährt. Das Grab ist direkt ausgeschildert.
In Neuendorf können Sie Ihren kleinen Hunger im Gnitzer Seelchen stillen. Fast gegenüber finden Sie den Hofladen der Villa Kunterbunt, dort gibt es frischen Bio Käse, saisonales Obst, und viele andere leckere frische Produkte. Im gleichen Ort können Sie sich etwas nettes zum Lesen aus der Bücherzelle herausnehmen oder Ihre alten Bücher dort hineinlegen. Daneben steht das kleine Imkermuseum, es ist ein alter Bauwagen mit Bienenstöcken drumherum.

Geschichte der Halbinsel

Der Gnitz war eine der erst besiedelten Gebiete der Insel Usedom, darauf weisen Funde aus den 1936er Jahren hin. Archäologische Funde aus der Slawenzeit gibt es nicht, die typisch slawische Schreibweise des „-OW“ am Ende der Ortsnamen Lütow und Netzelkow dienen hier als Siedlungsbeweis. Im Mittelalter war Neuendorf der Hauptsitz der Adelsfamilie von Lepel, da der Landzugang zur Insel sehr schmal war, und die Südspitze aus Mooren und Sumpfgebieten bestand, war es schwer die Halbinsel anzugreifen.

Zu Zeiten der DDR wurde auf dem Gnitz Erdöl gefördert. Zu Bestzeiten waren bis zu 20 Förderstellen aktiv und es wurden 220.000 Tonnen Erdöl pro Jahr gewonnen. Auch heute sind einige wenige Förderstellen noch in Betrieb. Aufgrund des sinkenden Vorkommens, werden heute nur noch 7 000 Tonnen gefördert.
Auch auf der vorgelagerten Insel Görmitz wurde nach Erdöl gesucht, jedoch kaum etwas gefunden. Die Insel Görmitz, welche sich nördlich vom Gnitz befindet, gehört auch zur Gemeinde Lütow, in der DDR wurde die Insel landwirdschaftlich durch Viehhaltung genutzt. Heute steht die Insel auch unter Naturschutz und der in den 1960er Jahren gebaute Damm wurde zurückgebaut, damit sich die Insel und das Gewässer erholen könnwn. Auf der Insel lässt ein Bauer seine Rinder grasen, damit der Boden wieder für die Bodenbrüter vorbereitet wird. Durch den Rückbau des Dammes, haben sich wieder normale Strömungsverhältnisse eingestellt. Durch das Sauerstoff reichere Wasser, haben sich im Laufe der Jahre auch wieder Fischotter angesiedelt.

Haben Sie Lust bekommen den Gnitz auf eigene Faust zu entdecken? Dann planen Sie sich in Ihrem Urlaub einen Urlaubstag dafür ein, Sie werden es nicht bereuen.

Baltic Lights im März 2020

Auf der anderen Seite der Insel, können Sie auch dieses Jahr vom 06.03 – 08.03.2020 wieder Baltic Lights am Ostseestrand ansehen. Ich, Karsten Dietrich, bin selbst großer Befürworter dieser Veranstaltung. In den letzten Jahren war ich auch immer da um tolle Tierfotos zu machen. Viele der Fotos auf dem blog sind von mir. Baltic Lights ist nicht nur ein Erlebnis, weil viele Prominente antreten, sondern auch, weil die Stimmung zu den Rennen einmalig ist. Ein fairer, sportlicher Wettkampf liegt in der Luft und die Leistung der Tiere ist einfach unfassbar.

Warum Baltic Lights eigentlich veranstaltet wird? Der Schauspieler und Tierliebhaber Till Demtrøder ist auch Botschafter der Welthungerhilfe. Er veranstaltete erst ein Schlittenhunderennen in den Alpen und als Gegenteil dazu, wollte er diese wunderschöne Sportart auch auf seine Lieblingsinsel bringen. Das Cross Country im Herbst ist auch eine weitere Charity Veranstaltung von Till Demtrøder. Im letzten Jahr sind 72.000 € Spenden zusammen gekommen, alle hoffen, dass es in diesem Jahr ähnlich viel wird!

Seien Sie dieses jahr auch dabei und ergattern Sie noch schnell eines der wenigen freien Zimmer bei uns in der Villa Neptun.

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Winterangebot 7 Übernachtungen

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Wir hoffen ja auf noch ein paar richtige Wintertage, schön frostig mit etwas Schnee. Dann ist es am besten man trinkt leckeren Tee. Trinken Sie doch den „Trink Meer Tee“ bei uns im Hotel, oder nehmen Sie sich eine Packung für Daheim mit!

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